Sonntag, 13. April 2014

S I E B E N T A G E.

Noch sieben Tage von sieben Wochen. Selber denken.
Was denkst du, Ulma?








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und was, wenn nicht?
was?





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hier ist ein freiraum








das leben ist ein freiraum
!





Mittwoch, 9. April 2014

W O C H E S E C H S.

Noch eine Woche Selber denken.

Was denkst du,  Laura?


I´m a light sleeper * but a heavy dreamer




Schlafen
Träumen
Visionen von Mir
Ein Funkeln im Kopf
Ein vergrabenes Gefühl

Erinnerung
Vergessen

Aufwachen
Ein Abdruck

Mittwoch, 2. April 2014

W O C H E F Ü N F.

Woche fünf. Langsam passiert es mir, dass ich feststelle: die Situationen, in denen ich bewusst selbst gedacht habe und handelte, tragen Früchte. Selber denken macht frei. Heute bereichert mich und Euch Alma mit ihren freien Gedanken. Wie passend, dass Alma gerade aus Barcelona zurückgekommen ist und auf ihrem Blog uns teilhaben lässt. Die Gedanken zum Zitat stammen aus der Zeit vor ihrer Reise. 





Das Reisen führt uns zu uns zurück.
Albert Camus





Ich finde, darin ist viel Wahrheit. Wann immer man glaubt, nicht mehr man selbst zu sein, der handelt, neben sich zu stehen, tut eine Reise gut. Reisen kann herausfordern und erholen.

Sie müssen nicht einmal groß sein. Manchmal reicht es, ans Meer zu fahren und den Sand zwischen den Zehen zu spüren. Die Wellen rauschen zu hören und durchgepustet zu werden. Manchmal reicht es auch, durch Nieselregen und erdigen Blättergeruch im Herbst zwei Stunden durch den Wald zu spazieren oder im Frühling die ersten samtigen Blättchen und Buschwindröschen zu erspähen. Oder man steigt auf einen Berg. Und genießt es, den Aufstieg und dann: oben sein.
Einen Hefezopf brechen und in ein Stückchen Käse beißen; einen warmen Schluck Tee nehmen und staunen. Darüber, wie schön es doch ist, was uns umgibt. Es zu schätzen.


Durchatmen in der Natur, Menschen kennenlernen  - das führt in der Tat zu mir selbst zurück und tut mir gut. Manchmal gibt es Phasen, da vergisst man das kurz. Dabei muss man oft nur ein paar kleine Schritte gehen, um sich wiederzufinden.





Mittwoch, 26. März 2014

V O N P L Ä N E N.

Die vierte Woche Selber denken bricht an und mein Vorsatz gelingt mir immer besser. Mir wird nur bewusst, dass all das Denken nicht viel bringt, wenn man sich nicht irgendwann auch zum Handeln entschließt. Jedoch finde ich die Reihenfolge erst denken, dann handeln durchaus klug und sinnvoll. Wie passend der heutige Beitrag von Julie. Bewusst reduziert vorgestellt, wem nach mehr ist, klickt!


Es war auf einer dieser langen Autofahrten. Man hört auf die Musik, achtet auf den Verkehr, verliert sich in den vorbeisausenden Wäldern am Wegesrand, schweigt im guten Sinne, lacht und führt Gespräche, die so wichtig sind. Die nur dann möglich sind, wenn man aus engem Raum heraus auf das Leben blickt. Es fiel dieser Satz von dir, der so banal und klug zugleich klang. Den ich nachher bei Google eingab, weil er mir so oft gesagt vorkam. Aber ich fand nichts. Deine Gedanken haben ihn genau so zusammengesetzt.


Doch was ist Plan A? Die vielen Optionen locken und sind geübte Blender. Nicht jeder wählt gleich den richtigen, vielleicht lebensverändernden Plan, aus. Offene Türen gibt es genug. Manchmal muss man sich einen Ruck geben und durch eine hindurch gehen. Oder es einfach lassen. Vielleicht hat man schon längst den eigenen Plan A – und muss sich nur noch für ihn entscheiden!


Falls Plan B gedanklich ein treuer Begleiter bleibt, lohnt es sich genauso, mutig hinzuschauen, sich zu entscheiden und einen Plan A daraus zu machen.




Mittwoch, 19. März 2014

V I E L E M E N S C H E N D E N K E N.








Zwei Wochen Selber denken sind rum. Tut gut. Euch auch?




Viele Menschen denken,
sie dächten bereits, wenn
sie lediglich ihre Vorurteile
neu ordnen.

William James








Sonntag, 16. März 2014

U M K R E I S E D I E W A H R H E I T.


Ich musste mich heute ans Selber denken erinnern.
Mit diesem Gedicht.
Ging es gut.






Umkreise die Wahrheit
Wie eine mögliche Beute
Doch fall sie nicht an:
Was wäre schon eine t o t e  W a h r h e i t .

Lass sie leben.
Lass genug  Ra u m  um sie herum und
z w i s c h e n  den Zeilen.
Raum in dem sie sich jederzeit
Wenn es ihr passt und
Wenn es dir nicht p a s s t
Verflüchtigen kann.

Denn auch das gehört wie mir scheint zur Wahrheit:
Dass sie sich unversehens  v e r f l ü c h t i g t
Und dass sie  w i e d e r k e h r t
Wann es ihr passt und
Wann es dir nicht passt.

FRANZ FASSBIND

Mittwoch, 12. März 2014

L O B D E R L A N G S A M K E I T.

Sieben Tage der sieben Wochen sind heute vorbei. Sieben Tage Selber denken, sieben Tage gegen den Einheitsgedanken für den Freiheitsgedanken?
Wie angekündigt gibt es hier während der Zeit ein paar Gedanken von Menschen zum Selber denken. Heute von Ghislana.
Wie oft kommt das Wort denken im Text vor? Sorry.











Lob der Langsamkeit












Ganz überrascht war ich, als ich Marleens Einladung bekam zu einem Gastspiel auf ihrem Blog, in der Fastenzeit. Ein Zitat zum Nachdenken, zum Selberdenken wünscht sich Marleen. „Worte zum Leben“ sammle ich auch, seit vielen Jahren schon. Manchmal habe ich schon kleine Sammlungen davon an liebe Menschen verschickt. Zuweilen bleibt die Aussage eines dieser Worte über lange Zeit ganz dicht an mir dran, begleitet die Tage, den Alltag, andere Worte rücken nur von Zeit zu Zeit in den Fokus der Aufmerksamkeit.



Nachdem ich in einem lange gesuchten Büchlein einen wunderbaren Text eines jungen Indianers über die Zeit gefunden hatte, „verfolgte“ mich dieser Tage das Thema „Zeit“ regelrecht. Naja, es war nicht gerade ein Angriff auf mich, doch behutsam und zugleich drängend war das Thema unterschwellig immer da, und immer wieder beschäftigte es mich. Eigentlich ist das sogar schon eine lange Zeit so, und schon eine lange Zeit „arbeite“ ich daran.



Ich lasse mich nicht mehr hetzen, ganz bewusst nicht mehr. Ich „schaffe“ dennoch so Einiges, und lasse immer wieder mal etwas los von dem, was ich eigentlich auch noch schaffen möchte… Das gelingt mir mal besser, mal weniger gut und manchmal gar nicht und ich werde überrollt von sich jagenden Terminen.



In meinem Haus stehen einige „immerwährende“ Kalender mit Sprüchen. Manchmal schaue ich wochenlang nicht darauf, dann blättere ich darin wieder und bleibe irgendwo hängen. An der Seite meines Werktischs steht einer. Der gerade aufgeblätterte Spruch passte neulich gar nicht recht in Jahreszeit und Befindlichkeit und ich suchte nach etwas, das gerade auf mich passt:
„Lege einmal hundert Meter in einer halben Stunde zurück – du wirst erstaunliche Entdeckungen machen.“ (Nach einer Regel des Vereins zur Verzögerung der Zeit)



Da war er wieder, der sanfte Anstoß… Nicht durch die Zeit rasen, sondern sie füllen: nicht mit Tempo, sondern mit Ruhe. Nicht mit Haben, sondern ganz einfach mit Sein, Dasein, Sosein, in diesem Augenblick. Vielleicht habt ihr Lust es auch wieder einmal auszuprobieren: aus dem oft viel zu schnellen, zu bunten und zu lauten Alltagstakt hinausgehen: innehalten, für einen Dialog mit all dem Lebendigen da draußen, für eine halbe Stunde lang, in Ruhe und langsam Augenblicke aneinanderreihen, Augenblicke, für die man sich sonst kaum Zeit nimmt. Dabei tut es so gut...





Meine Fotos entstanden während eines Spaziergangs an der Schmölde. An einigen Stellen habe ich mich ganz einfach eine Weile hingesetzt und meine Sinnesantennen ausgefahren, das ist so spannend und zugleich auch erdend. Ein Zurückholen aus atemlosen Rennen ins Sein, Dasein. Solche Zeit hat man erst, wenn man sie sich nimmt. Habt eine gute Zeit.