Samstag, 18. Mai 2013

K AT R IN C O ETZ ER.



Bevor ich meine Haare abschneide, Zentimeterabnahme noch unbestimmt, wird die Wohnung eine nötige Wandweißung bekommen. Um die Sache nicht zu pragmatisch zu gestalten, wird es wohl auch eine Farbe geben. Grau oder Rosa. Drei Nächte im Schlaf versucht zu entscheiden, dann sehe ich heute dieses Bild der unglaublichen Illustratorin Katrin Coetzer.
Verloren in der Situation der sich sonnenden Frau zwischen den Löwen entscheide ich mich genau für diesen Ton. Löwenruhiges, sonnenverblasstes Rosa. 

Kann man machen, oder?














Sonntag, 12. Mai 2013

G O LD PAP ER TAL K S M IT T I N E.


Dieser Prolog zum Gold.Paper.Talk mit Tine fällt mir schwer. Weil ich keine honigschmierende Schreiberin bin. Aber. Tine ist die erste Person, die mich virtuell rumgekriegt hat. Ti ist in echt schon an ihren Ma vergeben und das ist auch gut so. 
Wie gut das wiederum auch virtuell ist, zeigt ihr Blog MATIMUK. Der ihre gemeinsame Schönheit spiegelt und vor Ehrlichkeit sowie Tiefe strahlt.
Nachdem ich jetzt lieber aufhöre, denn meine Worte werden keine gebürtigen. Tine, du weißt, dass du mein schwarzes Rosa bist und ich mich auf alles freue, was für uns kommen wird. Ich bin bereit! 
Und nun Tine im Interview für Euch....


Liebe Tine,  kurz und knapp: deine Magazinfavoriten?
Von Berufs wegen gibt es bei uns das Mark Magazine, die Archithese, die Arch+ und die Elephant im Abo. Andere Magazine kaufe ich spontan nach Inhalt. z.B. die Apartemento, die Pin-Up oder etwas ganz Besonderes (auch wegen der schön schlichten Aufmachung) sind die De aedibus und Anthologie Ausgaben vom Quart Verlag, sowie die Bände von El Croqius (diese sind eigentlich schon eher wie Bücher).
Werden daraus Magazinberge? 
In meiner Jugend habe ich Snowboard Magazine gesammelt. Da durfte keines weg kommen. Vor ungefähr zwei Jahren haben meine Eltern ihren Dachboden entmistet und ich musste mich von Tonnen solcher Hefte trennen. Es war in Ordnung. Mir war nicht einmal mehr bewusst, dass sie überhaupt noch da waren. Nur mein erstes Heft habe ich aufgehoben. Heute sind es eher die oben genannten Architektur und Kunstmagazine. Sie sind ständig in Gebrauch für Recherchen oder theoretische Arbeiten etc. Die werden nie weg kommen, da ihr Inhalt immer einen Wert haben wird. Sie sind quasi wie Bücher. Andere Magazine mit schönen Fotos werden auch erst einmal aufgehoben, aber recht unverbindlich. Kann gut sein, dass sie beim nächsten Umzug oder in irgendeiner Laune wegkommen.
Die Frage mit dem wo. Aus Platz- und Möbelmangel ziehen sich momentan diverse Zeitschriftenstapel durch unsere Wohnung. Sie verbreiten eine etwas nomadenhafte Atmosphäre, die ich gerade aber ganz gerne mag. Ein Dauerzustand ist das jedoch nicht. Später wünsche ich mir mal ein recht nüchternes Bibliothekszimmer.
Deine Typographieaffinität ist weitreichend...
Oh ja. Es geht sogar soweit, dass ich bestimmte Restaurants nicht besuche, weil mir die Schrift ihrer Speisekarte nicht gefällt, haha (wenn das Essen dort unschlagbar ist drücke ich allerdings ein Auge zu). Ganz schön schlimm eigentlich.

Schreibst du noch Briefe oder Postkarten?
Ja. Sehr gerne und gar nicht so selten.
Wem würdest du gern mal schreiben? 
Meiner Großmutter. Ich hätte gerne noch so viele Antworten von Ihr. Als mein Großvater starb war ich vier. Das war der Beginn einer wunderbaren Briefbeziehung zwischen uns. Von da an schrieben (bzw. bis ich schreiben konnte malte ich) wir uns  in den ersten Jahren jede Woche einen Brief oder eine Postkarte. Später war es dann nicht mehr wöchentlich. Aber mindestens einmal im Monat. Mehr als zwei Jahrzehnte bis zu ihrem Tod vor ein paar Jahren. Zu ihrer Beerdigung schrieb ich ihr meinen letzten Brief und legte ihn zu ihr ins Grab. Ich behaupte mal der beste Brief meines Lebens. 
Von welchem Schriftstück würdest du dich nie trennen?
Den eben angesprochenen Briefwechsel zwischen meiner Großmutter und mir. Da sie meine Briefe und Karten auch aufgehoben hat, habe ich jetzt beide Teile. Das ist schön.
Tinte, Kulli oder mit was schreibst du am liebsten?
Als Kind war ich es von meinen Eltern und meinem Großvater gewohnt, dass sie mit Füller schrieben. Ich konnte es kaum erwarten mit meiner Mutter meinen ersten Füller zu kaufen. Es war ein wirklich großer Tag für mich, denn es hatte sowas von „groß sein“. Die Ernüchterung kam allerdings sehr schnell. Als füllernder Linkshänder rutscht man ganz fix auf einen der hinteren Ränge der Heftführungsliste inkompetenter Grundschullehrerinnen. Rasch versuchte ich mich anzupassen. Das Heft wurde gedreht, ich fand einen Weg, dass meine Linke die frische Tinte nicht mehr verwischt. Meine revolutionäre Art des von unten nach oben Schreibens im 90 Grad Winkel entsprach allerdings wieder nicht den Vorstellungen der oben genannten Dame. So kämpfte ich mich mehrere Jahre mit meiner füllernden Linken bis zur Oberstufe wo andere Prioritäten galten. Irgendwann begann ich jedoch mit schwarzem Filzschreiber zu schreiben. Heute darf es nur noch ein ganz bestimmter sein (der Architektenstift). Und – nicht zu verachten – mit Bleistift (HB – 2B) schreibe ich unglaublich gerne. Eigentlich am liebsten. Man hat ein weiches Schreibgefühl und kleine Fehler sind schnell ausradiert. Zudem kann ich mit ihm Zeichnen und Schreiben zugleich und muss nicht immer den Stift wechseln. Ja, Bleistifte sind als Schreibgeräte wirklich unterschätz.
Zelebrierst du die Momente, in den du liest?
Zelebrieren wäre zu viel gesagt. Ich lese gerne und wenn ich Zeit habe auch viel. Es geht mir dann aber ums Lesen, den Inhalt und nicht ums Zelebrieren. Zelebrieren lenkt nur ab, finde ich. Wenn ich für die Uni lesen „muss“ - wissenschaftliche Dinge, die Knoten in meinen Hirnsträngen verursachen - gehe ich in die Bibliothek. So alte Gemäuer flössen einem Respekt ein, man ist viel konzentrierter und ist dort nur des Lesens wegen und durch nichts abgelenkt. Ein Tisch, ein Stuhl, mein Text und ich. Kein Essen, kein Handy, kein Computer, nichts. Das mag ich sehr gerne.
Empfindest du große Unterschiede beim Lesen zwischen Blogs und Magazinen?
Ja. Es wäre schlimm wenn nicht – oder? Zum einen finde ich es unglaublich anstrengend am Bildschirm zu lesen. Blogs existieren für mich viel mehr über die Bildsprache. Spricht mich das Layout oder die ersten Fotos nicht an klicke ich ihn weg. Oberflächlich, aber ist so. Bücher und Magazine lesen ist nicht vergleichbar. Zu Gedrucktem hat man schon allein durch die haptische Komponente einen Bezug. Und irgendwie vertraut man etwas was man in der Hand halten und blättern kann vielmehr als Buchstaben auf einem Bildschirm. Vielleicht eine altmodische Einstellung, aber schön.
Wann spricht ein Magazin zu dir? Was wünscht du dir für die Zukunft der Magazinwelt?
Papier, Faltungen, Erfahrung und Vertrauen. Wenn etwas raffiniert gefaltet ist bin ich dafür sehr empfänglich, z.B. ein Einband oder Seiten im Heft. So etwas findet man aber eher bei Einladungen oder Flyern. Ein Freund von mir arbeitet in der Modebranche. Er bekommt immer Einladungen, da könnte ich ausflippen vor Begeisterung. Das sind wahre Kunstwerke. Gerne habe ich auch wenn die Art des Papiers wechselt. Ja, das ist spannend. Hochglanzpapier mag ich z.B. gar nicht. Dünnes Skizzenpapier liebe ich und ganz normales langweiliges Tageszeitungspapier (wie heißt das eigentlich, gibt es ein Fachwort dafür?) finde ich großartig. Das Layout, das Cover darf nicht übertrieben daher kommen. Keine wilden Farb- und Schriftkombinationen. Das große Grauen bekomme ich ja bei Möbelhaus- und Supermarktbeilagen. Ich wollte sogar einmal eine theoretische Arbeit darüber schreiben, weil mich das so beschäftigt. Und dann sind da noch die Dinge, die man nicht sieht. Ich weiß z.B. einfach, dass Die Zeit gut ist. Es ist ein Erfahrungswert. Ich weiß was ich bekomme, auch ohne aufwendiges Layout. 
Was ich mir für die Zukunft wünsche. Schwierig. Meiner Meinung nach ist der Magazinmarkt ziemlich übersättigt. Ich würde mir wünschen, dass es weniger gibt, dafür mehr mit inhaltlicher (!) Qualität. Gut, aber was ist gut? Das definiert einfach jeder anders. Als Architekt wünscht man sich weniger schlechte Architekturmagazine. Es gibt wirklich unendlich viele davon. Darf ich sagen wie deren Inhalt in bestimmten Architektenkreisen genannt wird? "Hausfrauenarchitektur", haha. Ja, klingt arrogant, ist es auch, sind wir vielleicht auch. Anderseits gibt es genug Menschen, die diese Hefte kaufen, also besteht Interesse. Und ich möchte mir nicht anmaßen die Menschen geschmacklich zu erziehen. Das würde ich auch nicht wollen. In jungen Jahren denkt man es ist möglich. Dann merkst du es geht nicht und suchst dir dein Klientel. Es ist klein, aber fein. In diesem Sinne werde ich mir auch weiterhin meine feinen Magazinen raus piken und die, die mich nicht interessieren links liegen lassen.








Montag, 6. Mai 2013

G L ÜC KS SCH N IT TE.


Die Frisur rechts entspricht meiner aktuellen Haarsituation. Ich habe keine Lust mehr. Lang und lockig. Pferdemädchen. Frisur links ist die Alternative. Ich habe Lust auf einen Schnitt. Und verstehe nicht, warum ich immer noch so zögere. Die Strecke aus dem W Magazine 03.13 zeigt es mir mal wieder: Frisörtermin asap. Auf eins ist ja Verlass: wachsen tut es immer. Weiterer Wink: die Strecke heißt Clean Living. Klingt nach Schere.












S O VIE L D U B RA UCH ST.


Gestrickte Socken in Trekkingssandalen, Leberwurstbrote in Tupperdosen und Nächstenlieben in Familienpackungsgröße. KIRCHENTAG in Hamburg. Und ich, in rosa, mittendrin. Fünf Tage. 2500 Veranstaltungen, von denen ich mir zwölf vorgenommen und neun wahrgenommen habe.
Was kam bei rum? Ich bin christlich bestärkt, wurde menschlich belehrt und möchte meine wieder entflammte Weltverbesserungsenergie teilen. 

Das Motto des 34. Evangelischen Kirchentags:
Soviel du brauchst. 
löst bei mir einen Gedankenmarathon aus.

Meine Wahrnehmungen und Erkenntnisse sind noch so frisch und zart, dass ich sie heute nur als Fragen formulieren kann. Vielleicht morgen als Bericht. Oder übermorgen. 

Was ich heut schon weiß?

Glaube, Liebe, Hoffnung: mein Benzingemisch. 

Fragen, die Antworten in Vorträgen fanden und neue entstehen ließen. Sätze, die hängenblieben und neue kreierten. Mein Marathonprotokoll.

Wer auf zwei Beinen steht kommt nicht voran.

Ist unser freie Wille ein Liebesbeweis Gottes?

Bedürftig ist man immer. Bedürftig nach den Umständen, die unser Leben möglich machen. Bin ich damit gleichsam bedürftig wie ein Rollstuhlfahrer? 

Kann Kunst faul werden?
Wer ist für Kultur verantwortlich? WIR!
Muss der Staat Kunst und Kultur fördern?
Muss es ein natürliches Kultursterben auf dem Markt geben?
Fahre ich lieber über eine kaputte Straße in ein heiles Theater, als umgekehrt?
Muss ein Künstler ein Unternehmer sein? Ein unternehmender Künstler?
Muss Kultur privat gefördert werden? 
Woher weiß eine staatliche Förderung, was Avantgarde ist?

Will Liebe eigentlich Unrecht haben?
Macht ein Schuldgeständnis freier, als unschuldig sein?
Braucht man Leid, um zu wissen, was Freude ist?
Liebe ist geliebt werden wollen.
Streben wir immer nach der Wiedergeburt der ersten Liebe?
Ist Angst und Liebe untrennbar?

Sonntag, 28. April 2013

G O LD P AP ER TAL K S MI T LIS A.


Mit zwölf habe ich versucht ein Buch zu schreiben. Ich habe es auf rund 20 Seiten geschafft, war sehr stolz und wusste nicht weiter. Seit dem habe ich einen großen Respekt vor Autoren wie ELISABETH RANK. Die 28-jährige Berlinerin hat vor Kurzem bereits ihr zweites Buch Bist du noch wach? veröffentlicht. Auf ihrem Blog fand ich den Satz Ich fühle mich nicht einer Generation zugehörig und damit das Interesse mehr von Lisa, wie sie sich nennt, zu erfahren. Lisa antwortete prompt und ist damit mein sonntäglicher Gold.Paper.Talk. Danke, Lisa.



Liebe Lisa, herzlichen Glückwunsch zu deinem bereits zweiten Buch. Was bedeutet schreiben für dich?
Danke für die Glückwünsche. Schreiben und Sprache bedeuten mir eine Menge, das sind die Wege, in denen ich mich bevorzugt ausdrücke.

Schreibst du auch ebenso gern Briefe?
Früher habe ich viele Briefe geschrieben, das ist - ich glaube, aufgrund meines Jobs als Konzepterin - viel weniger geworden. Ich rede und schreibe den ganzen Tag, da leidet dann das handschriftliche Schreiben in der Freizeit schon drunter.

Wem würdest du gern mal schreiben?
Ein Briefwechsel mit Matt Berninger, dem Sänger von The National, würde mich durchaus interessieren.

Hast du ein Schriftstück von dem du dich niemals trennen würdest?
Es gibt Postkarten, die ich mal in einem Sommer bekommen habe, der mit zu den schönsten meines Lebens gehört, die sind alle in einer Box verwahrt und die würde ich auch nie hergeben.

Mit welchem Stift schreibst du gern?
Ich muss ehrlich sagen - ich rege mich im Büro immer über die Stifte auf. Zuhause schreibe ich vor allem mit  Muji Pens, ich besitze aber auch einen Füller. Dieser liegt jedoch in einem kleinen Samtsäckchen in einem Karton, von dem ich nicht sagen könnte, wo er sich gerade genau befindet (weil ich vor kurzem umgezogen bin).

Beeinflussen dich Typografien?
Typo beeinflusst mich sicherlich mehr, als ich selbst wahrscheinlich bewusst wahrnehme. In meinem Job bei einer Agentur für digitale Markenführung achte ich vor allem auf Lesbarkeit und Klarheit, das sind die Attribute, die auch der Privatperson Lisa am besten gefallen.

Hast du ein Lieblingspapier? Fasziniert dich das Material?
Am Medium Papier interessiert mich nicht wahnsinnig viel - ich finde es spannender, was Menschen damit anstellen. Ich finde Papier als Trägermedium toll, aber wie gesagt, interessiert mich eher das, was draufsteht als das Papier selbst.

Findest du in Magazinen Inspiration zum Schreiben?
In Magazinen finde ich vor allem Ablenkung, glaube ich. Aber ich bin auch niemand der jede Woche tausend Magazine mit nach Hause schleppt.

Und welche gehören dann zu den Magazinen, die du mitschleppst?
Ich lese die Zeit und am liebsten das Zeit Magazin. Im Abo habe ich das Revue Magazin, sowie den Weekender. Aber gerade auf Reisen im Zug oder Flugzeug kommen mir Magazine gelegen, obwohl ich auch zusätzlich immer noch ein Buch dabei habe. Früher habe ich mehr Magazine gelesen, mittlerweile habe ich weniger Zeit und wähle deswegen genauer aus. Zu mir und meinem Freund nach Hause schaffen es die oben genannten Magazine, die brandeins, das Du Magazin und auch mal eine Gentlewoman.

Wessen Bücher liest du gern? Und wie liest du?
Ich nehme mir immer wieder vor, meine Zeit in der U-Bahn zu nutzen, am Ende bin ich aber froh, wenn ich einfach Musik dabei habe - und da ich eher zu hochfrequentierten Zeiten fahre, lese ich da eher selten. Bücher lese ich vor allem abends im Bett - und der momentane Stapel von Büchern, die noch zu lesen sind, ist fast einen Meter hoch. Zu meinen Lieblingsautoren zählen Tilman Rammstedt, Thomas Pletzinger, Katrin Seddig, Miranda July und John Green.

Empfindest du große Unterschiede beim Lesen zwischen Blogs und Magazinen?
Bei Blogs interessieren mich die Menschen dahinter, die subjektiven Perspektiven, die meistens ohne Lektorat und Kontrollinstanz ins Netz geschrieben und veröffentlicht werden, bei Magazinen lege ich mehr Wert auf Textarbeit und Recherche sowie Bildmaterial und Haptik.

Was wünscht du dir für die Zukunft der Magazinwelt?
Ich mag es, wenn Magazine darauf achten, wie sie gelesen werden - d.h. was das Format und das Papier angeht. Und ich wünsche mir, dass mit Fingerspitzengefühl lektoriert wird. Alles in allem lege ich persönlich mehr Wert auf Text und Lesbarkeit als auf Bilder – deswegen liegt dort auch mein Schwerpunkt in der Magazinauswahl, ich wünschte, noch mehr Menschen würden die Chance bekommen, ihre Magazinideen hochwertig umzusetzen.

Wirst du gleich ein weiteres Buch schreiben? Oder brauchst du eine Schaffenspause?
Auf meinem Blog schreibe ich ja quasi permanent, eine wirkliche Schreibpause gibt es demnach nie. Was das nächste Buch angeht, grinse ich mal in mich hinein, dort baut sich nämlich schon die nächste Geschichte, würde ich sagen.




Montag, 22. April 2013

KL AN G V O L L ER ST I L.



Das Wort AG EN TUR kreischt eher in meinen Ohren, als dass es einen angenehmen Singsang hinterlässt. Tempo, Druck, Pitch, Leistung und Überstunden versus Kreativität, Coolness, Chic und Lifestyle. A Practice For Every Day Life ist eine Londoner Designagentur, deren Arbeits-Arie nicht die offensive Werbung ist. Und wohlklingt. Zumindest mit sicherem Abstand betrachtet. Zusammenarbeit mit Museen und Galerien, sowie Buchgestaltung scheint fundierter, als mal wieder einem Autohersteller ne dicke Werbung zu designen.
Am Freitag spricht Agenturchefin Emma Thomas hier in Hamburg bei der Vortragsreihe Stilvorlagen über ihre Arbeit. Ich bin gespannt auf das ... Konzert?