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Samstag, 17. August 2013

S P R I N G M A G A Z I N E


A B C O F T R A G E D Y. Klingt schön und ist somit der Titel des neuen Spring Magazin. Gegründet 2004 (in Hamburg!), von Künstlerinnen, ohne kommerziellen Gedanken, mit Eigenverwaltung und dem Willen jährlich ein Magazin erscheinen zu lassen, das Illustrationen, Comics, Zeichnungen zu einem Oberthema zeigt. Funktioniert. Die aktuelle zehnte Ausgabe (hier kaufen) feierte sich gestern Abend und zeigt Arbeiten von 32 Künstlerinnen aus acht Ländern.

Wie ich das finde? Den Arbeitstitel ABC of Tragedy finde ich zum Beispiel klug. Tragödie. Lustig und traurig, hoch und tief. Das Leben halt. Was mir auffällt? Zeichnerinnen haben einen besonderen Humor. Melanie Garanin, ich muss immer wieder lachen. Humor durchzieht das Magazin, böse und gut – echt. Comics trauen sich ehrlich zu sein, da sie sich hinter der Legitimation künstlerischen Freiheit  verstecken dürfen und damit "wahrer" sind, als die Tagesschau. Ich glaube ich fang jetzt mit dem Comic lesen an, heimlich auf der Bank im Park, lachend über den Humor des allgemeinen Lebens. Und den Enten fütternden Renter skizzierend. 







Freitag, 8. Februar 2013

A U GUS T SA N D E R.


Neue Sachlichkeit. Der Begriff klingt steril, aber gut. August Sander ist einer meiner Lieblingfotografen. Seine Aufnahmen sind dokumentierend, dennoch kunstvoll. Sie können traurig schön sein. Stimmungsschaffend. 
Sie lassen mich diesen grau, weiß, schwarzen Februartag gut ertragen. Erkennt man nur wenige Farbpunkte am Horizont, Gebäude gehen in den Himmel über und alles huscht vorbei. Eine besondere Stimmung.











Donnerstag, 24. Januar 2013

SA SH A PR O O D.


Der Aquarellkasten. Ein Geburtstagsgeschenk meiner Tante zum –ungefähr– achten Geburtstag, enttäuschte mich nach –ungefähr– sechs Minuten. Stellte sich die Farbe als unabhängiges Zicklein heraus, die stur ihren eigenen Weg ging und nicht die meines Pinsels. Dennoch durfte der Kasten eine ganze Dekade in einer Box verweilen, traute ich mich nicht ihn zu verschenken oder wegzuschmeißen, mich faszinierte das anarchische Aquarell. 
S ASH A PRO O D bestätigt dies. Der Künstler aus Philadelphia kann mit der Farbe nicht nur umgehen, er zelebriert sie. Und er kann noch mehr. Mit Stift und auch digital. Auch wenn ich sofort wieder das Verlangen habe, doch noch einmal Aquarellkünsterlin zu werden, weiß ich, die anarchische Disziplin besitze ich leider nicht.