Sonntag, 13. Oktober 2013

S T E F A N H E I N R I C H S.





Ich versuche es immer wieder, einmal im Monat versuche ich Gefallen an der deutschen Vogue zu finden. Denn wie gern ich auch deutsch bin, tugendhaft, fromm und ordentlich, so ungern mag ich diese Charaktereigenschaften in Magazinen. Ein bisschen Wagnis in die richtige Richtung, bitte. Ich brauche keine Krokohandtaschen zu Rollkragen, denn wer sich für Mode interessiert, der kennt meistens den Aufbau eines klassischen Outfits, das in jedem Alter funktioniert. Ist ja auch gut so, aber nicht zwölf Mal im Jahr. Das ist jetzt auch kein Aufruf an Christiane Arp, die ich durchaus sehr ansprechend finde, Neonoutfits zu Pelzstolen zu stylen, aber eine Bitte zur Mitte. 
Ein unglaubliches Editorial habe ich übrigens auch deswegen verpasst (da ich die Vogue wie gesagt nur am Kiosk ansehe und weitergehe), weil die Cover der Vogue vor schlechtem Geschmack selbst neben einer Grazia noch stillos wirken. Aber zurück zu einer grandiosen Strecke des deutschen Photografen S T E F A N H E I N R I C H S.
Die Strecke strahlt vor Authentizität, Purismus, stummer Sprache und schöner Mode. Sie zeigt das  amerikanische Model Sojourner Morrell zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Bruder. Hier gibt es mehr Bilder und mehr Stefan Heinrichs.
Ich verzeihe der Vogue dafür das Cover (mit einer pastelligen Toni Garrn) und gelobe Besserung mit einem längeren Blick in die nächste Ausgabe. 


















Kommentare:

  1. solch schöne bilder sind tatsächlich mehr als rar in der, die ich eigentlich sehr schick finde,
    aber nicht in deutscher ausgabe ...
    am bahnhofskiosk geblättert. aber das schon recht ritualisiert ;).

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